Anknüpfungspunkte identifizieren

Stehen Bereiche fest, in denen aufgrund der heutigen bzw. voraussichtlichen zukünftigen Situation Handlungsbedarf gegeben ist, sollten Anknüpfungspunkte für zu setzende Maßnahmen gefunden werden:

Gemeinden verfügen im Rahmen ihrer Kernaufgaben (z. B. örtliche Raumplanung, Baugenehmigungen, Wasserver- und -entsorgung, Katastrophenschutz, Gemeindestraßen, Information der Bevölkerung etc.) über eine Reihe von Möglichkeiten, um Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel zu setzen. Viele bereits vorhandene Strukturen, Instrumente bzw. Prozesse in der Gemeinde oder der Region können hier als Anknüpfungspunkte dienen. 

Einen Überblick dazu bietet auch der interaktive CC-ACT-Maßnahmenplaner.

Raumplanung
  • Örtliches (bzw. räumliches) Entwicklungskonzept
  • Flächenwidmungsplan
  • Bebauungsplan
Wasser
  • Kommunaler Wasserentwicklungsplan
  • Trinkwasserversorgungskonzept
  • Hochwasserschutzplanung
  • Abwasserplan
Katastrophenschutz
  • Vorsorgecheck Naturgefahren im Klimawandel
  • Katastrophenschutzplan
  • Einsatzplan (inkl. Feuerwehr, Rettungswesen)
  • Blackoutplan
Tourismus
  • Tourismuskonzept
  • Örtliches (bzw. räumliches) Entwicklungskonzept
  • Flächenwidmungsplan
  • Ortsbildpflege 
Bauen und Wohnen
  • Bebauungsplan
  • Berücksichtigung des Gefahrenzonenplans
  • Ausschreibungskriterien für den Bau von Gemeinde-bauten Beratung für Bauwerber:innen
Verkehr
  • Verkehrskonzept
  • Ausschreibungskriterien für Bau von Gemeindestraßen
  • Programme für klimaschonende Mobilität
Gesundheit
  • Netzwerk Gesunde Gemeinde
Forstwirtschaft
  • Schutzwaldbewirtschaftungskonzept
Energie
  • Energie- und Klimakonzept
  • Klima- und Energiemodellregionen (KEM)
  • e5 Gemeinden
  • Klimabündnis-Gemeinden
Naturschutz
  • Naturschutzkonzept
  • Flussgebietsmanagement
Anknüpfungspunkte für die Klimawandelanpassung in Gemeinden